Bibel statt Parteibuch

Bibel statt Parteibuch

 

Die Nr. 4/2016 der in Berlin erscheinenden Zeitschrift „Der Stacheldraht“ schreibt über „Bibel statt Parteibuch“ :

 

stacheldraht

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17. April 2016 in Wittenberge: 60 Neugierige saßen zur Lesung in der Landeskirchlichen Gemeinschaft und ließen sich in die Zeit der DDR lesen. Gemeinsam dachten wir darüber nach wie es war, dass Christ sein damals und heute.

wittenberge

… in Wittenberge

Referent wittenberge

Der Autor bedankt sich für die herzliche Aufnahme und die Fotos bei Prediger Wilfried Schmidt.

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15. November 2015: 250 Gottesdienstbesucher erwarteten mich pünktlich um 10.30 Uhr. Zum Thema „Glaube in der Gesellschaft leben“ durfte ich predigen und erzählte dabei auch vom Leben der Christen in der DDR. Die Besucher der Freien evangelischen Gemeinde in Mainz hörten aufmerksam zu und in den vielen anschließenden Gesprächen stellten wir Parallelen zur Gegenwart her.

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16. Oktober 2015: Meine erste Lesung in einem Bahnhofsgebäude war sehr schön. In das Kulturhaus in Rahden hatte die Gemeinde bibeltreuer Christen eingeladen und ich las aus „Bibel statt Parteibuch„. In der zahlreich erschienen Hörerschaft waren auch Russlanddeutsche und diese erzählten von ihren schlimmen Erfahrungen in der ehemaligen Sowjetunion. Die Untergrundkirchen wurden damals verfolgt und auch heute nehmen Repressalien in Putins Reich wieder zu. Christ sein mit Jesus im Herzen, gefällt nicht jedem, aber ist dennoch eine befreiende Angelegenheit!

Sogar die Presse war mal wieder dabei:

http://www.kreiszeitung.de/lokales/minden-luebbecke/rahden-ort53276/christian-doering-berichtet-rahden-seinem-leben-christ-5658031.html

 

rahden

Während der Lesung im Bahnhofsgebäude.

(Quelle: Jennie Warkentin)

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14. Oktober 2015: Harald Stollmeier überschreibt seine ausführliche Rezension auf seinem Blog mit den Worten „Eine Liebeserklärung – aber nicht an die DDR“.

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7. Oktober: Ausgerechnet am ehemaligen „Tag der Republik“ (Gründungstag der DDR 1949), veröffentlicht Amazon-Toprezensent Happyx seine Rezension zu meinem Buch.

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3. September 2015: 19 Uhr, der Saal der Landeskirchlichen Gemeinschaft Lauchhammer ist gut mit interessierten Hörern gefüllt.

zwei lauchhammer

Foto von Prediger Friedi Stattaus

Ich lese aus „Bibel statt Parteibuch„, erlebe viel Zustimmung und gemeinsam fragen wir uns wo unsere Zivilcourage aus DDR-Zeiten geblieben ist. Heute wäre sie mindestens ebenso notwendig und wichtig!

 

Lauchhammer

Foto von Deborah Tasche von Ichtys-Radio

So ganz nebenbei lerne ich hier ein neues Wort: Bananenreifelager. So eins gab es zu Zeiten des real existierenden Sozialismus in Lauchhammer. Streng abgeschirmt vor dem Mann auf der Straße reiften hier die heiß begehrten und doch so unerreichbaren Früchte. Es gab hier einen Kinderarzt, der verschrieb Bananen per Rezept. Damit gingen dann die Eltern zum Bananenreifelager, bezahlten das Kilo Bananen und bekamen sie tatsächlich für ihre Kinder. Der größte Teil der Bananen landete später im reifen Zustand, in anderen Einrichtungen, aber selbst der normale Konsum-Besucher in Lauchhammer bekam das begehrte Obst nur ein oder zwei mal im Jahr zu kaufen.

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17. Juni 2015: Auf Einladung von Pastor Harry Moritz durfte ich an diesem geschichtsträchtigen Datum in der Evangelischen Kirche in Rostock-Warnemünde aus „Bibel statt Parteibuch“ vorlesen.

Es wurde ein bewegender Abend. Die Hörerschaft war bunt gemischt in Ossis und Wessis. Man war sich in der anschließenden Diskussionsrunde einig darüber, dass wir Christen gerade in der Gegenwart, uns nicht mit unserem Glauben in den eigenen vier Wänden verstecken sollten . . .

Ich traf einen Wessi, der sich zu tiefsten DDR Zeiten in eine junge Frau aus der DDR verliebt hat. Von ihm hörte ich an diesem Abend zum ersten Mal persönlich, wie das konkret funktionierte, wenn ein DDR-Bürger von der BRD freigekauft wurde und vor allem auch wie das Leben eines Menschen sehr genau auf eine bestimmte DM-Summe berechnet wurde.

Ein wenig lächeln konnte ich dann schon über die Geschichte des Pastors, der zu DDR Zeiten in seiner Freizeit als Schiedsrichter bei Fußballspielen pfiff. Aber eines Tages war Schluss damit …

Falls es tatsächlich zu einem zweiten Band kommen sollte, werde ich diese Geschichten in aller Ausführlichkeit zu Papier bringen.

 

kirche warnemünde

Evangelische Kirche in Warnemünde

(Quelle: HP der Kirchengemeinde)

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jena Gespräch

Es war nicht nur international, sondern auch ökumenisch. Nach der Veranstaltung stellte sich eine katholische Ex-Güstrowerin im Gespräch vor. Es war lustig: Zwei Ex-Güstrower fanden so manch einen gemeinsamen Bekannten.

(Beide Fotos: Andreas Reinig)

 

12. März 2015: war ich zu Gast in der internationalen Pfingstgemeinde in Jena. Ich habe gelesen und erzählt, viele Fragen beantwortet und gelernt, dass Afrikaner sich für den Alltag in der DDR interessieren. Übrigens haben wir festgestellt, heute halten wir Christen viel zu oft den Mund, also lasst uns beginnen unsere Meinung zu sagen, uns einzumischen …

 

jena am tisch

Praktikant Andreas Reinig hat den Autor in Position gebracht:-)

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5. März 2015: Im Gemeinderaum der Johanniskirche in Neubrandenburg saßen die Gäste des Abends um „Bibel statt Parteibuch“ kennenzulernen. Der Abend endete mit einer munteren Diskussion und einer Zeit des gemeinsamen Erinnerns wie es damals vor 25 Jahren in dieser Gemeinde aussah. Leider kannte niemand mehr den Namen Lutz Rathenow. Ich hatte ihn damals in dieser Gemeinde bei einer Buchlesung kennengelernt. In „Bibel statt Parteibuch“ beschreibe ich wie er uns mit seinen frechen Beschreibungen in seinem Berlinbuch fesselte. Seit dieser Zeit habe ich sein Wort „Bevölkerungsintensivhaltung“ in meinen Wortschatz übernommen.

johanniskirche neubrandenburg

 

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1. März 2015: Vor 30 Jahren habe ich als freier Mitarbeiter in der MKZ meine ersten Rezensionen und Geschichten veröffentlicht. In dieser aktuellen Ausgabe der Mecklenburgischen Kirchenzeitung wird von meiner Lesung in Güstrow berichtet:

MKZ

 

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28. Februar 2015:

30 Gäste, junge und alte kamen ins Christliche Jugendzentrum Oranienburg. Die Alten erzählten nach der Buchvorstellung von ihren DDR-Erlebnissen und einige Jugendliche hatten nie zuvor vom DDR-Alltag Erlebnisse erzählt bekommen. Ein runder schöner Abend!

 

christliches jugendzentrum oranienburg

 

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16. Februar 2015:

Diesen Beitrag schrieb Sieglinde Seidel für den Lokalteil der Schweriner Volkszeitung:

mllehrer

 

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12. Februar 2015: „Bibel statt Parteibuch“ zu Besuch in der gastfreundlichen Landeskirchlichen Gemeinschaft in Güstrow. Nachdem mir am Nachmittag in der Stadt zufällig mein ehemaliger M/L Lehrer über den Weg gelaufen war, fragte dann am Abend doch tatsächlich eine Dame aus dem Publikum: „Was bitte war denn der ABV?“ Schnell hatten die Hörer & der Autor der Neu-Güstrowerin alles notwendige erklärt.

Ein sehr schöner Abend zu dem sich 30 Neugierige auf den Weg gemacht hatten:

 

Güstrowpublikum

Foto: Daniel Queißer

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29. Januar 2015:

Endlich mal Grund Facebook zu loben,

mir wurde ein neuer FB-Freund empfohlen und siehe da, es war mein alter Schwaaner Pastor mit dem ich zu DDR-Zeiten Farbe geklaut habe. Du kannst es gern in „Bibel statt Parteibuch“ nachlesen.

Sogleich begann mein alter Freund aus Schwaaner Zeiten zu lesen und schrieb mir nach der Hälfte:

„““Lieber Christian Döring – Schriftsteller, Lektor, Rezensent,

danke für dein erfrischendes Buch; direkt und unverblümt, schnörkellos und ungeschminkt – irgendwie habe ich beim Lesen der ersten 60 Seiten das Gefühl, du stehst neben mir und ich höre deine Stimme.
Mit einem kräftigen Augenzwinkern gibst du tiefe Einblicke in das Wesen der DDR-Diktatur. Die Schlüsselerlebnisse sind sehr einprägsam – erstaunlich, an was du dich alles erinnerst. Erniedrigend und menschenverachtend wie eine Diktatur den Alltag vereinnahmt und zu welchen Anpassungen sie Kinder, Jugendliche, Erwachsene zwingt. Gerade als Kind und Jugendlicher – auf der Suche nach dem eigenen Weg -können die Demütigungen und Verängstigungen nicht tiefer sitzen. Als Kind steht man ihnen so schutzlos gegenüber. Es gibt kein richtiges Leben im Falschen. Ein Glück: Du bist durchgekommen. Verletzungen bleiben, auch wenn sie nicht alles sind. Etwas mehr Zivil- oder Gottescourage hätte man deinen „Disziplinierern“ schon gewünscht; mehr Einfühlungsvermögen und pädagogisches Geschick allemal.
Der Mensch bleibt die Lücke im System. Wie gut, dass es auch immer wieder Unterstützer gab und wie gut, dass alles zu Ende und vorbei ist.
Das Mitwissen am Farbdiebstahl muss ich allerdings schon aus rein formellen Gründen zurückweisen, auch wenn es schon lange verjährt ist. Was würde nur dein Großvater dazu sagen? Ich hoffe, es ist ein Werbegag. Mit Spannung werde ich sofort weiterlesen.

So herzerfrischend kontrastierend beschreibst du, was dir Halt gegeben hat: das wunderbare Geschenk des Glaubens. „Die Kirche ist mein zweites Zuhause in dieser Welt!“ sagen viele Babelsberger. Schöner kann man es wohl kaum ausdrücken.

Herzlichen Dank auch für deine persönliche Widmung. Ich denke oft an die wilden alten Zeiten zurück. Das Weiterlesen wird mir ein Vergnügen sein.
Ich empfehle das Buch gern weiter und hoffe, dass es viele Leser findet, die mehr über das Wesen einer Diktatur – vermittelt durch ausgewählte Alltagsgeschichten eines originellen Zeitzeugen – wissen wollen.

Schöne Grüße
Günther Kruse“““

 

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3. Dezember 2014: „Oldiefan“ schreibt auf Amazon zu „Bibel statt Parteibuch“:

„Sehr gut geschriebenes Buch über einen Menschen mit Zivilcourage! Trotz aller Widrigkeiten hat sich Christian Döring von seinem Weg nicht abbringen lassen
Daumen rauf!“

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8. November 2014: soeben im Netz gefunden: http://www.myheimat.de/kuchelmiss/politik/25-jahre-mauerfall-25-schlaglichter-mein-leben-als-christ-in-der-ddr-d2645849.html

 

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Am 7. November 2014 um Punkt 19.30 Uhr war es endlich so weit. In der Buchhandlung des Francke Verlages in Marburg habe ich zusammen mit dem neugierigen Wessi Christian Heinritz „Bibel statt Parteibuch“ vorgestellt. Er hat im Buch immer wieder neugierige Fragen gestellt und somit das Buch interessanter gemacht. lesung Marburg

 

Foto: links Christian Heinritz

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3. November 2014: Den ganzen Sonntag war ich zu Gast beim CVJM in Nürnberg. Bereits im Gottesdienst durfte ich vor etwa 200 Besuchern über „Bibel statt Parteibuch“ reden. Um 14 Uhr kamen über 40 Besucher ins Kaffee „Nostalgie“ zur Buchvorstellung. Anschließend hatte ich ein sehr berührendes Erlebnis mit einer aus Leipzig stammenden ehemaligen Mitarbeiterin der Stasi.

 

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30.Oktober 2014: Dieser Beitrag stand heute in der Märkischen Allgemeinen Zeitung. MAZ Döring

 

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23. Oktober 2014: Das christliche Künstlerportal http://www.sound7.de veröffentlicht dieses Interview mit mir: http://www.sound7.de/buecher/9887-im-gespraech-mit-christian-doering

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11.Oktober 2014: Etwa 40 Zuhörer waren nach Chemnitz in die Jugendkirche gekommen. Besonders interessant wurde es an den Stellen, an denen die jungen Erwachsenen ihre mitgebrachten Eltern zum erzählen eigener Erfahrungen aus der DDR animieren konnten.

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30.September 2014: Der „Ruppiner Anzeiger“ berichtet heute über „Bibel statt Parteibuch“ http://www.moz.de/heimat/lokalredaktionen/neuruppin/neuruppin-artikel/dg/0/1/1331232/

 

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26.September 2014: Bei der Veranstaltung im Schwaaner Gemeinderaum der evangelischen Kirchengemeinde traf ich natürlich alte Bekannte aus Kindertagen. Eine schöne Gelegenheit um „Bibel statt Parteibuch“ vorzustellen.

 

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23.September 2014: Von Bloggerkollege Leopold Kleedorfer aus Österreich, erreichte mich diese Reaktion auf „Bibel statt Parteibuch“:

 

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Verdener Kirchentag 21.9.2014 058 (Copyright & Dank an: Christa Hilpert)

 

21. September 2014: In Verden an der Aller trafen sich heute etwa 100 Bessarabier und ihre Nachkommen zu ihrem Kirchentag. Ich durfte mein Buch dort vorstellen und habe mich sehr über die vielen positiven Reaktionen gefreut.

 

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17.September 2014: Soeben auf Facebook entdeckt. Schaufenster beim SCM Fallersleben: schaufenster scm Ich freu mich auf die Lesung am 10.10.2014 um 19 Uhr.

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11.September 2014: Auftaktlesung in Serrahn IMG_1155

 

Foto: Ist schon ein ungewohntes Gefühl wenn man an sich selbst vorbei geht.     IMG_1192

Foto: Links, Frank Lehmann, der Assistent der Geschäftsführung des Serrahner Diakoniewerkes, er las die Textpassagen, die Christian Heinritz schrieb.   Etwa 60 Gäste waren in die Serrahner Kirche gekommen um Bekanntschaft mit „Bibel statt Parteibuch“ zu schließen. Manche entdeckten sich in meinen Geschichten wieder und einige konnten sich an ihren eigenen Staatsbürgerkundeunterricht erinnern. Sie wussten noch was die AK, die PM und der EVP einst waren.

 

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4.September 2014: Pünktlich auf den Tag hat die Druckerei „Bibel statt Parteibuch“ an den Verlag der Franckebuchhandlung in Marburg geliefert. Ab sofort kann das Buch beim Buchhändler um die Ecke bestellt werden. Es kann aber auch direkt beim Verlag gekauft werden: https://www.francke-buch.de/2-0-2197-0@christian-doering-bibel-statt-parteibuch.html

 

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In wenigen Tagen, am 4.September, erscheint im Verlag der Franckebuchhandlung in Marburg mein Buch „Bibel statt Parteibuch“. Pünktlich zum 25. Jahrestag des Mauerfalls wird Gelegenheit sein, sich mit dem Alltag eines DDR-Christen bekannt zu machen. Womöglich führt diese Zeitreise ja sogar in die Gegenwart …   Christian Döring: Bibel statt Parteibuch 25 Geschichten aus dem Alltag eines DDR Christen zum 25. Jahrestag des Mauerfalls